DrumVisualizer

June 21, 2018 Michael Reichmann

DrumVisualizer

 

Mit dem DrumVisualizer werden Bassdrum und Snaredrum in Echtzeit graphisch dargestellt.
Über Kontaktmikrofone am Schlagfell werden die Trommeln abgenommen. Ein PureData-Patch wandelt die Audiosignale dann in Midi-Noten um. Die Midi-Noten werden weiters intern über loopMidi an VVVV gesendet.

Jede Trommel bekommt ihren eigene Midi-Notenwert, welcher im VVVV dann der richtigen Darstellung zugeordnet wird. 

Midi wurde als Quelle gewählt, da sich die ankommenden Klänge nicht verändern. Also ergäbe beispielsweise die Verwendung des FFT-Nodes im VVVV ohnehin wenig Sinn. 

Der DrumVisualizer bietet die Möglichkeit aus drei verschiedenen Darstellungsoptionen zu wählen:

1. Kreise: eine Art kreisförmige Wellenausbreitung

mit zufälliger Position: wie Regentropfen auf  Wasser

2. Balken: wachsende Balken mit fixer Postion

3. Text: die Wörter „Snare“ und „Kick“ erscheinen am  Bildschirm

Der DrumVisualizer kann theoretisch beliebig erweitert und für andere Trommeln verwendet werden. Das System eignet sich jedoch nicht so gut für Becken, da 1. die Kontaktmikrofone das Schwingungsverhalten zu stark beeinflussen würden (Dämpfung von Obertönen, kürzeres Sustain und geringere Lautstärke) und 2. werden im musikalischen Kontext auf Becken (Ride oder HiHat) meist schnellere Notenwerte (Achtel, Sechzehntel usw.) gespielt und die Latenz des Systems würde sich dabei bemerkbar machen. 

Eine Produktion der Fachhochschule St.Pölten 
Lehrveranstaltung Modulare Medienprogrammierung 
Masterstudiengang Digitale Medientechnologien 
LV Leitung: Christoph Braun und Matthias Husinsky

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